Beispiel · Schritt für Schritt · 38 Schritte

Vom Angebot zur Rechnung: ein Auftrag Schritt für Schritt

Ein vollständiger Durchlauf an einem Beispiel: Angebot schreiben, vom Kunden online annehmen lassen, Termin vereinbaren, vor Ort arbeiten und abnehmen lassen, Rechnung stellen. Mit Bildschirmansichten aus dem WorkOrderAgent und dem, was der Kunde sieht.

Durchgespielt mit dem Testkunden „Hans Mustermann“. Andere Namen und Beträge in den Ansichten sind Beispieldaten.

Vorab: Zahlungsbedingungen beim Kunden

  1. Zahlungsziel und Skonto beim Kunden hinterlegen

    Menü ERP-Modul Kunden Kunde bearbeiten

    In den Kundeneinstellungen legen Sie Zahlungsziel, Skonto und Skontofrist fest. Diese Werte übernimmt jeder neue Vorgang des Kunden als Vorgabe. Auf derselben Seite stehen SEPA-Mandat, Stundensatz, Entfernung, Preisgruppe und Fahrtkosten.

    Schritt 1: Zahlungsziel und Skonto beim Kunden hinterlegen
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Teil 1: Das Angebot

  1. Neuen Vorgang anlegen

    Menü Dashboard Neuer Vorgang

    Kunde suchen (Name, Kundennummer, Ort oder E-Mail), Typ „Angebot“ wählen, Betreff eintragen und speichern. Das Angebot bekommt sofort seine Nummer.

    Schritt 2: Neuen Vorgang anlegen
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  2. Positionen aus dem Artikelstamm

    Unter „Position hinzufügen“ suchen Sie nach Bezeichnung, Artikelnummer, EAN oder Hersteller. Menge eintragen, grünes Plus drücken, fertig.

    Schritt 3: Positionen aus dem Artikelstamm
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  3. Freie Positionen: Material, Dienstleistung, Fahrt

    Was nicht im Artikelstamm steht, tragen Sie unter „Oder manuell“ ein. Wählen Sie dabei den Typ: Material, Dienstleistung oder Fahrt. Die Trennung ist für Handwerkerrechnungen wichtig, weil Ihr Kunde nur den Lohnanteil steuerlich geltend machen kann. Auf dem Beleg erscheinen die Gruppen mit Zwischensummen.

    Schritt 4: Freie Positionen: Material, Dienstleistung, Fahrt
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  4. Optionale Positionen anbieten

    Mit dem Haken „optional“ (oder „als optional anlegen“ beim Artikelstamm) wird eine Position zur Option. Sie steht im Angebot unter „Optionale Zusatzleistungen“, zählt aber nicht zur Summe. Der Kunde entscheidet bei der Annahme, ob er sie dazunimmt.

    Schritt 5: Optionale Positionen anbieten
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  5. Skonto für diesen Vorgang anpassen

    Die Skonto-Vorgabe des Kunden steht schon drin und lässt sich je Vorgang ändern. „Auf Beleg ausweisen“ druckt das Skonto auf den Beleg, „Aufschlag auf Positionen“ schlägt es vorher auf die Preise auf. Die Werte werden beim Buchen festgeschrieben.

    Schritt 6: Skonto für diesen Vorgang anpassen
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  6. Zahlungsbedingung: Rechnung, Vorkasse oder Anzahlung

    Wählen Sie, wie bezahlt wird: auf Rechnung, komplett im Voraus oder mit Anzahlung. Bei der Anzahlung tragen Sie Betrag oder Prozentsatz und das Eingangsdatum ein. Die Rechnung weist dann den Restbetrag aus, auch in der E-Rechnung. Eine eigene Anzahlungsrechnung als Beleg gibt es nicht.

    Schritt 7: Zahlungsbedingung: Rechnung, Vorkasse oder Anzahlung
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  7. Tätigkeiten in Stichworten erfassen

    Im Reiter „Tätigkeiten“ geben Sie Gerät oder Bereich an und beschreiben in Stichworten, was gemacht wird, warum und mit welchem Ergebnis. Die Haken „Logbuch“ und „Intern“ steuern, wo der Eintrag erscheint.

    Schritt 8: Tätigkeiten in Stichworten erfassen
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  8. Text von der KI ausformulieren lassen

    Ein Klick auf „KI-Ausformulieren“ macht aus den Stichworten einen sauberen Bericht. Die KI läuft auf eigener Hardware, die Daten gehen an keinen fremden Dienst. Das dauert bis zu zwei Minuten.

    Schritt 9: Text von der KI ausformulieren lassen
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  9. Vorschlag prüfen und übernehmen

    Der Vorschlag steht gegliedert im Feld: Störungsgrund, Arbeiten, Inbetriebnahme, Behebung. Sie können ihn frei bearbeiten oder mit „Zurück zum Original“ verwerfen. Angelegt wird die Tätigkeit erst mit „Hinzufügen“.

    Schritt 10: Vorschlag prüfen und übernehmen
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  10. Die fertige Tätigkeit

    Der Bericht steht jetzt im Vorgang und lässt sich über den Stift weiter ändern.

    Schritt 11: Die fertige Tätigkeit
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  11. Nachweisfotos anhängen

    Im Reiter „Bilder“ laden Sie Fotos hoch, auch per Strg+V oder Hineinziehen, etwa vorher und nachher oder das verbaute Material. Mit „An Kunde“ entscheiden Sie je Bild, ob der Kunde es mit dem Beleg bekommt.

    Schritt 12: Nachweisfotos anhängen
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  12. Datenblätter und Dokumente bereitstellen

    Im Reiter „Dokumente“ hängen Sie Datenblätter, Handbücher oder Zertifikate an. „Im Portal sichtbar“ stellt sie dem Kunden im Kundenportal bereit, „Per E-Mail benachrichtigen“ schickt sie zusätzlich per Mail.

    Schritt 13: Datenblätter und Dokumente bereitstellen
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  13. Word- und Excel-Dokumente im Vorgang

    Mit dem Office-Add-on legen Sie über „Neu“ Word- oder Excel-Dokumente direkt im Vorgang an, auch aus Ihren Vorlagen, und bearbeiten sie im Browser. Ordner wie Verträge, Angebote und Korrespondenz halten Ordnung.

    Schritt 14: Word- und Excel-Dokumente im Vorgang
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  14. Jede Änderung im Verlauf

    Der Reiter „Verlauf“ protokolliert jede Änderung am Vorgang mit Zeitpunkt, Aktion und Bearbeiter. So bleibt nachvollziehbar, wer was wann getan hat.

    Schritt 15: Jede Änderung im Verlauf
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  15. Angebot als PDF prüfen

    Über „Angebot-PDF“ sehen Sie den Beleg, wie der Kunde ihn bekommt: Positionen nach Dienstleistung und Material gruppiert, optionale Zusatzleistungen getrennt darunter.

    Schritt 16: Angebot als PDF prüfen
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  16. Summen, Gültigkeit und Online-Annahme

    Unten stehen Netto, Umsatzsteuer und Gesamtbetrag, dazu die Summe inklusive aller Optionen und die Gültigkeit von 30 Tagen. Der Hinweis „Angebot online annehmen“ führt den Kunden ins Kundenportal.

    Schritt 17: Summen, Gültigkeit und Online-Annahme
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  17. Angebot senden

    Mit „Angebot senden“ oben im Vorgang ist das Angebot fertig. Nach einer Rückfrage wird es festgeschrieben und per E-Mail an den Kunden geschickt. Der Status bleibt „Offen“, bis der Kunde annimmt.

    Schritt 18: Angebot senden
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  18. Bestätigung: Angebot versendet

    Eine grüne Meldung bestätigt den Versand.

    Schritt 19: Bestätigung: Angebot versendet
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Teil 2: Der Kunde nimmt an

  1. Die Angebotsmail beim Kunden

    Der Kunde bekommt das Angebot als PDF, dazu die freigegebenen Fotos. Unten in der Mail steht „Angebot jetzt annehmen“.

    Schritt 20: Die Angebotsmail beim Kunden
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  2. Online annehmen und unterschreiben

    Der Link führt ins Kundenportal. Dort unterschreibt der Kunde mit Finger oder Maus. Das Angebot wird damit GoBD-konform und unveränderbar gespeichert.

    Schritt 21: Online annehmen und unterschreiben
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  3. Optionen dazunehmen

    Optionale Positionen hakt der Kunde einzeln an, der Endpreis rechnet sich sofort neu. „Angebot verbindlich annehmen“ schließt ab.

    Schritt 22: Optionen dazunehmen
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  4. Den Auftrag im Portal verfolgen

    Aus dem Angebot ist automatisch ein Auftrag geworden. Im Kundenportal sieht der Kunde seine Vorgänge mit Status, dazu Rechnungen, Dokumente, Abnahmen, Termine und sein SEPA-Mandat.

    Schritt 23: Den Auftrag im Portal verfolgen
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  5. Bei Ihnen: neuer Auftrag in den offenen Aufgaben

    Im Dashboard erscheint die Meldung „Angebot angenommen“ mit der Auftragsnummer. Der Auftrag steht in den offenen Aufgaben und in den letzten Vorgängen, mit dem Betrag inklusive der gewählten Optionen.

    Schritt 24: Bei Ihnen: neuer Auftrag in den offenen Aufgaben
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Teil 3: Termin vereinbaren und anfahren

  1. Bis zu drei Termine vorschlagen

    Im Auftrag schicken Sie dem Kunden unter „Terminvorschläge“ ein bis drei Termine zur Auswahl. Alternativ legen Sie mit „Neuen Termin anlegen“ direkt einen festen Termin an oder beginnen sofort mit „Arbeit starten“.

    Schritt 25: Bis zu drei Termine vorschlagen
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  2. Der Kunde wählt per Mail

    Die vorgeschlagenen Zeiten sind für den Kunden reserviert. Er klickt auf „Diesen Termin annehmen“ oder bittet um einen neuen Vorschlag. Nach fünf Tagen verfällt der Vorschlag automatisch.

    Schritt 26: Der Kunde wählt per Mail
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  3. Termin bestätigt

    Der Kunde sieht seinen Termin und kann ihn in seinen Kalender übernehmen. Absagen ist bis 24 Stunden vorher möglich.

    Schritt 27: Termin bestätigt
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  4. Bestätigung mit Kalenderdatei

    Zusätzlich bekommt der Kunde eine Bestätigungsmail mit der Termin-Datei im Anhang.

    Schritt 28: Bestätigung mit Kalenderdatei
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  5. Der Termin steht in Ihrem Kalender

    Bei Ihnen landet der Termin automatisch im Kalender auf PC und Handy, mit Kunde, Auftragsnummer und Einsatzadresse. Die nicht gewählten Vorschläge werden gelöscht.

    Schritt 29: Der Termin steht in Ihrem Kalender
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  6. Der Kunde weiß, wann Sie kommen

    Sobald Sie losfahren, bekommt der Kunde eine Mail mit voraussichtlicher Ankunft, Fahrzeit und Route.

    Schritt 30: Der Kunde weiß, wann Sie kommen
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  7. Optional: Anfahrt live verfolgen

    Über den Link in der Mail sieht der Kunde Ihre Position und die verbleibende Zeit auf einer Karte. Die Anzeige aktualisiert sich selbst und endet mit Ihrer Ankunft. Diese Funktion ist optional.

    Schritt 31: Optional: Anfahrt live verfolgen
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Teil 4: Vor Ort arbeiten und abnehmen lassen

  1. Einsatz starten

    Vor Ort starten Sie den Auftrag online am PC („Einsatz starten“ im Dashboard oder „Arbeit starten“ im Auftrag) oder offline mit der Android-App. Die App überträgt alles, sobald wieder Netz da ist.

  2. Abnahmeprotokoll aktivieren

    Wenn der Kunde die Leistung formell abnehmen soll, aktivieren Sie im Reiter „Abnahme“ das Protokoll. Tipp: Aktivieren Sie es erst im Auftrag, nicht schon im Angebot, sonst bekommt der Kunde es bereits mit dem Angebot.

    Schritt 33: Abnahmeprotokoll aktivieren
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  3. Punkte abhaken, Mängel festhalten

    Die Protokollpunkte kommen aus den Tätigkeiten und sind frei änderbar. Je Punkt gibt es „abgenommen“ oder „mit Mangel“, dazu Abnahmedatum, Ort, Nachbesserungstermin und Bemerkungen.

    Schritt 34: Punkte abhaken, Mängel festhalten
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  4. Vom Kunden unterschreiben lassen

    Der Kunde unterschreibt Auftrag und Abnahme direkt am Gerät. „Mit Unterschrift abschließen“ speichert alles zusammen. Sind noch Mängel offen, entsteht automatisch ein Folge-Protokoll.

    Schritt 35: Vom Kunden unterschreiben lassen
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Teil 5: Rechnung und Zahlung

  1. Auftrag in Rechnung umwandeln

    Mit „→ Rechnung“ wird die Rechnung sofort ausgestellt: Sie bekommt ihre Rechnungsnummer, wird gebucht und geht per Mail an den Kunden, zusammen mit dem unterschriebenen Arbeitsauftrag und den Nachweisfotos. Die E-Rechnung steckt im PDF. Wer die Rechnung vorher prüfen möchte, legt einen Rechnungs-Entwurf an und übernimmt die Positionen aus dem Auftrag.

    Schritt 36: Auftrag in Rechnung umwandeln
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  2. Die Rechnung beim Kunden

    Der Kunde bekommt die Rechnung per Mail, im Anhang den unterschriebenen Arbeitsauftrag, das Rechnungs-PDF mit eingebetteter E-Rechnung und die freigegebenen Fotos. Die Mail zeigt die Positionen nach Dienstleistung und Material, den zu zahlenden Betrag, das Fälligkeitsdatum und die Bankverbindung. Die angenommene Option ist jetzt eine normale Position.

    Schritt 37: Die Rechnung beim Kunden
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  3. Zahlungseingang

    Geht das Geld ein, ordnet der Bankabgleich die Zahlung der Rechnung zu, auch mit Skonto oder als Teilzahlung. Alternativ markieren Sie die Rechnung unter Buchhaltung → Debitoren als bezahlt. Nach dem Ausstellen ist die Rechnung festgeschrieben, Korrekturen laufen über Storno oder Gutschrift.

Stichworte Angebot erstellen Rechnung schreiben Auftrag Kundenportal Terminvorschlag Abnahmeprotokoll Unterschrift Anleitung

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