Premium-Marken
B2B-Referenzen
Hardware & Software
Referenzen — ausgewählte Projekte.
1x1IT-Solutions liefert seit 2006 individuelle Software-, Hardware- und Integrations-Lösungen. Von klinischer Forschung mit Pfizer Deutschland bis zur DOOH-Premium-Kampagne mit Disney+ — eine Auswahl von Projekten, bei denen unsere Arbeit messbare Wirkung erzielt hat.
Die nachfolgend genannten Publikationen entstanden in Kooperation mit Hämatologen und Sonographie-Spezialisten. 1x1IT-Solutions / Stefan Bauerfeindt hat mit 1×1-MedCare die Auswertungs-Software entwickelt — die wissenschaftliche Mit-Autorenschaft würdigt diese methodische und technische Beteiligung.
Hämophilie-Forschung — Sonographische Verlaufskontrolle der hämophilen Arthropathie
Hintergrund
Bei Hämophilie führen wiederholte Gelenkblutungen zur sogenannten hämophilen Arthropathie — einer fortschreitenden Gelenkschädigung, die ohne frühzeitige Diagnose dauerhafte Funktionseinbußen verursacht. Der HEAD-US-Score (Haemophilia Early Arthropathy Detection with Ultrasound) ist ein standardisiertes Sonographie-Verfahren zur frühen Erkennung und Verlaufskontrolle dieser Schädigung — bildgebende Befunde werden dabei in einem reproduzierbaren Punkte-System abgebildet.
Für die zuverlässige Anwendung in klinischen Studien werden Bildverarbeitung, strukturierte Befund-Erfassung und Verlaufs-Datenbanken benötigt, die Sonographie-Aufnahmen mit klinischen Endpunkten verknüpfen.
Unser Beitrag
1x1IT-Solutions / Stefan Bauerfeindt
- 1×1-MedCare — Konzeption, Entwicklung und Implementierung der vollständigen Auswertungs-Software für die HEAD-US-Methode
- Strukturierte Befund-Erfassung nach HEAD-US-Protokoll: Synovialhypertrophie, Knorpelschaden, Knochenschaden — pro Gelenk standardisiert
- Patienten- und Studiendatenbank mit Verlaufs-Tracking über mehrjährige Behandlungszeiträume
- Visualisierung und Reporting für Wirksamkeitsbewertungen neuer Prophylaxe-Therapien
- Methodische Mit-Arbeit an der wissenschaftlichen Auswertung — daraus resultierende Co-Autorenschaft
Software-Highlight: 1×1-MedCare
Auswertungs-Software für HEAD-US Gelenksonographie
Eigenentwicklung
1×1-MedCare ist die von 1x1IT-Solutions konzipierte und entwickelte Software zur standardisierten Erfassung, Auswertung und Verlaufsdokumentation der HEAD-US-Befunde. Sie verbindet strukturierte Befundeingabe mit Patienten- und Studiendaten — und ermöglicht so reproduzierbare Wirksamkeits-Aussagen über mehrjährige Therapieverläufe hinweg.
HEAD-US-Score nach Protokoll, alle 6 Gelenke, 3 Domänen
Patientenakte mit Sonographie-Historie über Jahre
Verknüpfung Befund ↔ klinischer Endpunkt für RWE-Auswertung
Reproduzierbare Inter-Rater-Vergleiche für klinische Publikationen
Publikationen
Standardized Ultrasonography (HEAD-US) of Joints and First Correlation with Function in Haemophilic Arthropathy
Blood (ASH Annual Meeting Abstracts), 2015
Klinische Studie zur ersten Korrelation des standardisierten HEAD-US-Scores mit der Gelenkfunktion bei Hämophilie-Patienten — und zur Bedeutung der Gelenksonographie für die individualisierte Prophylaxe.
First European Real-World Experience with anti-TFPI-Prophylaxis (Marstacimab) in a Patient with Hemophilia B and Hemophilic Arthropathy
Real-World Evidence Report, 2025 · Subtitel: improving Therapy Adherence and halting the Progression of the Arthropathy controlled by standardized Joint Ultrasonography (HEAD-US)
Erste europäische Praxiserfahrung mit Marstacimab — einem von Pfizer entwickelten anti-TFPI-Antikörper (Handelsname HYMPAVZI) — bei einem Patienten mit Hämophilie B. Die sonographische Verlaufskontrolle mit HEAD-US zeigt einen Stillstand der Arthropathie-Progression unter der neuen Prophylaxe.
Methodisches: HEAD-US im Überblick
HEAD-US ist ein standardisiertes Sonographie-Scoring-Verfahren für die sechs großen Gelenke (Ellenbogen, Knie, Sprunggelenke). Jeder Befund wird in drei Domänen erfasst — Synovialhypertrophie, Knorpelschaden und Knochenschaden — und in einem reproduzierbaren Punkte-System abgebildet. Das Verfahren ist heute Bestandteil der EHC-/ISTH-Leitlinien zur Hämophilie-Versorgung.
Die methodische Stärke liegt in der Reproduzierbarkeit zwischen Untersuchern und in der Eignung für Verlaufskontrollen über Jahre hinweg — was HEAD-US zum Standard für die Wirksamkeitsmessung neuer Prophylaxe-Therapien gemacht hat.
Im Rahmen der 2015er Publikation wurden Honorare und Forschungsförderung durch Pfizer Deutschland offengelegt. Die wissenschaftliche Bewertung neuer Therapien erfolgt unabhängig nach den Standards der jeweiligen Fachpublikation; die methodischen Beiträge von 1x1IT-Solutions sind technischer Natur.
Mandalorian DOOH — Hardware-Schnittstelle für Licht- und Raucheffekte
Hintergrund
Zur dritten Staffel von The Mandalorian auf Disney+ inszenierte die Limes Media GmbH ab dem 15. März 2023 eine besondere DOOH-Kampagne auf dem großen LED-Screen am Berliner Ku’damm — einem der prominentesten Werbeflächen Deutschlands. Ziel: Die Werbeleinwand sollte nicht nur Bilder zeigen, sondern als immersive Bühne wirken. Aus der Leinwand heraus sollten echte Licht- und Raucheffekte ins Stadtbild treten — frame-synchron zum animierten Spot, im richtigen Moment.
Aufgabe
Die im DOOH-Bereich eingesetzte Marketing-Plattform Zedna steuerte das Playout der Werbespots zentral aus. Was fehlte: eine Brücke, die aus der Spot-Wiedergabe heraus exakt getaktete Trigger an physische Effekt-Hardware (Scheinwerfer, Nebelmaschinen) senden konnte — ohne wahrnehmbare Verzögerung, ausfallsicher, und ohne Eingriff in das laufende Mediasystem.
Konkrete Anforderungen:
- Frame-genaue Synchronisation: Effekt darf maximal wenige Millisekunden hinter dem Spot zurückbleiben
- Ausfallsicher im Live-Betrieb über mehrere Wochen Kampagnenlaufzeit
- Schnittstelle muss in das bestehende Zedna-Setup integrierbar sein, ohne Sondererweiterungen der Marketing-Plattform
- Steuerbarkeit aller eingesetzten Effekt-Geräte: Scheinwerfer, Nebelmaschinen, optional weitere Aktoren
Unser Beitrag
1x1IT-Solutions / Stefan Bauerfeindt — Full-Stack von der Schaltung bis zum Live-Betrieb
- Platinen-Entwicklung — Schaltungsentwurf, Auswahl von Mikrocontroller & Komponenten, Layout für Dauerbetrieb in DOOH-Umgebung
- Platinen-Bau — Eigenfertigung der Hardware inkl. Bestückung und Integration ins Gehäuse
- Firmware — eigene Programmierung für Echtzeit-Verarbeitung der Netzwerk-Trigger mit ms-genauer Aktor-Ansteuerung
- Einbau vor Ort — Montage am LED-Großformat in Berlin City West, Verkabelung der Licht- und Nebel-Aktoren
- Kunden-Integration — gemeinsam mit dem Zedna-Support die Trigger-Pipeline auf der Marketing-Plattform konfiguriert und scharfgeschaltet
- Live-Betrieb & Test — Sign-off während der laufenden Kampagne mit synchronen Effekt-Cues
Tech-Stack: vom Spot zum physischen Effekt
Die Architektur kommt mit drei Stufen aus — bewusst schlank gehalten, damit jede Komponente austauschbar bleibt und Ausfälle isoliert werden:
Zedna
Marketing-Plattform · sendet Trigger-Event beim Spot-Cue
1×1-Bridge
Eigene PCB · Firmware · Netzwerk-Empfang · Effekt-Logik
Aktoren
Scheinwerfer & Nebelmaschinen · frame-synchron getriggert
Die Kommunikation zwischen Zedna und Schnittstelle läuft über etablierte Netzwerk-Protokolle — UDP/MQTT/HTTP je nach Setup. Damit ließ sich die Lösung in das vorhandene Limes-System einklinken, ohne dass an der Marketing-Plattform selbst gebaut werden musste.
Demo-Video
Quelle: Offizielles Werbevideo, bereitgestellt durch die Limes Media GmbH. Aufnahme am DOOH-LED-Großformat in Berlin City West, März 2023.
Disney+, „The Mandalorian” und zugehörige Logos sind Marken der Disney Enterprises, Inc. Die Nennung erfolgt ausschließlich zur Referenzierung des Werbeauftrags der Limes Media GmbH; 1x1IT-Solutions steht in keiner geschäftlichen Beziehung zu Disney.
DeLonghi Periétto DOOH — Kaffee-Dampf direkt aus der Werbeleinwand
Hintergrund
Für die Markteinführung der De’Longhi Periétto-Linie inszenierte die Limes Media GmbH einen DOOH-Spot mit besonderem Effekt: aus der Kaffeetasse auf dem LED-Großformat sollte echter Dampf in die Stadtluft aufsteigen — als hätte gerade jemand auf der Leinwand frisch gebrüht. Standort: das Berliner LED-Großformat City West, am Ku’damm gegenüber der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.
Die Kampagne griff das Versprechen „Hot. Cold. Periétto. Kaffeevielfalt für zuhause.” visuell auf — der Dampf machte das Produkt-Versprechen im wörtlichen Sinn fühlbar.
Unser Beitrag
1x1IT-Solutions / Stefan Bauerfeindt — gleicher Tech-Stack wie Mandalorian-Projekt
- PCB & Firmware — die für DOOH-Effekte entwickelte 1×1-Bridge kam erneut zum Einsatz, angepasst auf die Nebel-Aktoren der Periétto-Installation
- Effekt-Choreografie — exakte Trigger-Sequenzen damit der Dampf synchron zum Spot-Cue aus der Leinwand steigt
- Einbau vor Ort — Montage am Berliner LED-Großformat, Verkabelung der Nebelmaschine
- Kunden-Integration — Anbindung an die laufende Zedna-Konfiguration der Limes-Plattform, gemeinsam mit dem Zedna-Support
Technisch baut die Lösung auf der gleichen Architektur wie das spätere Mandalorian-Projekt auf — die wiederverwendbare 1×1-Bridge-Plattform zeigt hier ihren Wert: einmal entwickelt, in mehreren Kampagnen unterschiedlicher Marken eingesetzt.
Foto vom Standort
Berliner LED-Großformat City West, Ku’damm. Der Dampf aus der Kaffeetasse auf der Leinwand steigt sichtbar in den realen Stadtraum auf — Effekt-Trigger frame-synchron zum Spot, ausgelöst durch die 1×1-Bridge.
Im Hintergrund: Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, links C&A. Foto: Limes Media GmbH / 1x1IT-Solutions.
Werbewand-Monitoring — Beleuchtungs-Überwachung im öffentlichen Raum
Das System läuft seit Jahren im Dauereinsatz und meldet Beleuchtungsstörungen an Werbeflächen der Limes Media in Echtzeit. Hardware, Server und Alarmierungs-Logik sind durchgängig in Produktion.
Problem
Beleuchtete Werbeflächen sind im Dunkeln Vertragsleistung — fällt die Beleuchtung aus, sieht der Werbekunde sein Motiv nicht. Ein defekter Standort, der erst beim nächsten Routine-Rundgang auffällt, bedeutet stunden- bis tagelangen Image- und Umsatzschaden.
Klassische Überwachung per Kamera scheidet im öffentlichen Raum aus: Aufzeichnung Dritter ohne Einwilligung ist datenschutzrechtlich (DSGVO, BDSG) nicht zulässig. Aufnahmen sind genehmigungspflichtig und nur in engen Grenzen verwendbar. Der Auftraggeber benötigte deshalb eine Individuallösung ohne Kamera — die ausschließlich die Beleuchtung selbst messen, nicht die Umgebung.
Erschwerend: die Werbeflächen verteilen sich über Stadtgebiete ohne flächendeckende Netzwerk-Infrastruktur. Jeder Standort musste autark mit Mobilfunk erreichbar sein.
Lösung
An jeder Werbewand wurde eine Monitoring-Box verbaut: eigene Platine mit GSM-Modem, angeschlossen an Sensoren, die ausschließlich die Beleuchtung selbst messen — nicht die Umgebung. Bei einem Ausfall sendet die Box eine kurze SMS an einen zentralen Server, der wiederum die zuständigen Personen über die für die Schicht passende Eskalationsstufe alarmiert.
Das System wurde von Beginn an für zwei Stufen entwickelt:
- Komplettausfall der Beleuchtung — primärer Use-Case, sofort kritisch
- Einzelne defekte Leuchtmittel — vorbereitet durch OneWire-Helligkeitssensoren, die jede Lampe einzeln überwachen können
Dadurch konnte die Lösung mit dem Bedarf wachsen, ohne die Hardware-Plattform tauschen zu müssen.
System-Architektur
Die Lösung kommt mit zwei Ebenen aus — Erfassung am Standort, zentrale Auswertung und Alarmierung im Backend:
Sensorik
Helligkeitsmessung · optional OneWire-Bus für Einzellampen
Monitoring-Box
Eigene PCB · Firmware · Schwellwert-Logik · Eigenüberwachung
GSM/SMS
Autarke Übertragung · kein Netzwerk am Standort nötig
SMS-Server
Eigenentwickelt · Auswertung · Eskalations-Logik · PBX-Anbindung
Die Anbindung an die PBX (Telefonanlage des Auftraggebers) erlaubt es, im Alarmfall tatsächlich anzurufen — was bei klassischen E-Mail-Alerts oft im Bereitschafts-Posteingang untergeht, ist als Voice-Call nicht zu überhören. Die Eskalations-Logik entscheidet je nach Tageszeit und Standort-Kritikalität, welcher Kanal greift.
Unser Beitrag
1x1IT-Solutions / Stefan Bauerfeindt — durchgängig von der Platine bis zur PBX
- Hardware-Entwicklung — Schaltungsentwurf der Monitoring-Box, GSM-Modem-Integration, Sensorik-Anbindung (OneWire-Bus für künftige Lampen-Einzelüberwachung vorgesehen)
- Hardware-Bau — Eigenfertigung der Platinen, robustes Gehäuse für Dauerbetrieb in Außenanlagen
- Firmware — eigene Programmierung mit Schwellwert-Logik, Selbst-Überwachung der Box, SMS-Versand bei Stör- und Live-Pings
- Server-Software — selbst geschriebene Backend-Anwendung zur SMS-Auswertung, Eskalations-Pipeline, Logik für mehrkanalige Alarmierung
- PBX-Integration — Anbindung an die Telefonanlage des Auftraggebers, automatisierter Voice-Call-Ablauf im Alarmfall
- Betrieb & Wartung — laufende Pflege der Plattform über mehrere Jahre — Beleg dafür, dass die Architektur robust gewählt war
Langzeit-Betrieb & Bewährung
Das System läuft seit Jahren ohne grundlegende Umbauten — alle Komponenten (Monitoring-Boxen, GSM-Trigger, Server-Software, PBX-Anbindung) sind weiter im Produktivbetrieb. Das ist für IoT-Lösungen der bemerkenswertere Teil: viele 2010er-IoT-Plattformen wurden längst von Cloud-Diensten verdrängt — diese klassisch über GSM/SMS gebaute Lösung trägt bis heute.
Gründe für die Langlebigkeit:
- Mobilfunk-Resilienz: GSM/SMS funktioniert auch dann, wenn LTE/5G-Daten ausfallen — der Trigger kommt durch
- Keine Cloud-Abhängigkeit: Server steht beim Auftraggeber, kein Service-Provider kann ihn abkündigen
- Saubere Trennung: Sensorik, Übertragung, Auswertung, Alarmierung sind getrennt — einzelne Komponenten kann der Auftraggeber bei Bedarf austauschen
- Kamerafreie Lösung: keine Datenschutz-Folgekosten, keine Genehmigungs-Risiken bei Standortwechseln
Weitere Referenzen folgen — sprechen Sie uns für detaillierte Projekt-Auskünfte gerne direkt an.
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